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Freitag, 21. Oktober 2011

Worte, ein Bild. Die Zweite.


Um Worte ringen,
im Krieg liegend
mit dem eigenen Hirn,
scheitert der Versuch
ein wenig Sprache herauszuwringen
wie dreckige Wassertropfen
aus nassen Lappen.
Versteckt in Stille,
voller Drang zu schreien,
doch was?

Das Hirn rast,
die Zunge bleibt liegen,
wie gelähmt im Mund,
der zum Sprechen
nicht taugt.
Kaum ein Blick
und die Gedanken,
sie rennen los.
Bauen Zukunftsgebilde,
lassen im Farbenrausch
ganze Welten entstehen,
bis sie im Schweigen
wieder versinken,
vergessene Universen
vom schwarzen Loch
gefressen.

Sonntag, 25. September 2011

Worte, ein Bild. Kunst?

Ich wandre vorbei,

sehe eure Leben,

berühre im Vorbeigehen

leicht eure Seelen.


Sammel euren Schmerz,

euer Leid fließt

durch meine Finger

aus euch hinaus

zu meinem hinzu.



Befreit spaziert ihr

zurück ins Leben,

langsam vergessend,

was euch zerriss,

wer es euch nahm.


Ich wandre weiter,

gemeinsam im Leid,

einsam im Glück,

beschädigte Ware,

Sammelbecken gescheiterter Träume.