Sonntag, 11. Dezember 2011

Photographen-Empfehlungen

Heute gehts im Blog mal nicht um meine eigenen Bilder, sondern ich möchte euch ein paar andere Photographen empfehlen, deren Arbeiten ich sehr sehenswert finde.

Andrea Hübner
Portraits von Frauen, zugleich sanft als auch stark, emotional, meist nah mit einem Hauch Märchenhaftigkeit.

Severin Koller
Street und Portrait Photographie, größtenteils schwarz-weiß, direkt und ungeschönt.

Tyler Shields
Portrait und Celebrity Photographie, die oftmals provokativ und konzeptionell daher kommt.

Alexey Titarenko
Surreale Schwarz-Weiß-Photographien, Langzeit-Belichtungen, die dabei das Chaos menschlicher Bewegungen einfangen.

Samstag, 10. Dezember 2011

Strukturen der Natur

Ein Motiv, das mich immer wieder anzieht, sind Strukturen, sei es von uns Menschen erschaffenen Dingen in unterschiedlichsten Zuständen, von ganz neu bis völlig verfallen, oder von der Natur. Oftmals taugen diese Strukturen wunderbar als Texturen für die Bearbeitung anderer Bilder und mit der Zeit hat sich für diesen Zweck auf meiner Festplatte ein eigenes Archiv angesammelt.

Manchmal ziehen mich diese Strukturen aber auch als eigentliches Motiv an, sie abstrahieren etwas unsere übliche Sicht auf das Photographierte. Normalerweise betrachten wir ein Haus, eine Pflanze, eine Maschine als Ganzes, doch bei der Reduktion auf die Struktur sind wir viel näher dran und sehen so oft Details, die in der Totalen uns entgehen.

In diesem Sinne gibt es jetzt ein paar Struktur-Betrachtungen aus der Natur zu sehen. Bitte sehr:




Freitag, 9. Dezember 2011

Warum Art-Books kaufen?


Warum eigentlich Art-Books kaufen? Im Internet kann man sich doch haufenweise Bilder ansehen, die Bildbände selbst sind oft teuer, unhandlich und schwer noch gleich dazu. Trotzdem kaufe ich mir immer wieder welche. Wieso? Ich finde, man kann sich besser auf die Bilder einlassen. Ich widme den Bildern mehr Zeit, sie zu betrachten, sie wirklich aufzunehmen und daraus vielleicht auch etwas zu lernen. Im Netz klicken wir uns oft nur schnell von einem zum nächsten Bild und stufen schnell ein nach “Gefällt mir” oder “Gefällt mir nicht”, doch wirklich berühren lassen wir uns selten von den Bildern. Zu schnell lenkt ein nächstes Bild oder ein aufblinkender Twitter-Client oder ein Facebook-Chat ab und das Bild verschwindet im Rausch des Webs.

Ich will damit wirklich nicht das Betrachten oder Zeigen von Bildern im Internet schlecht reden, ich tu es ja selbst auch ausführlich. Doch zumindest ich kann mich mit einem Bildband mehr völlig den Werken eines Photographen (oder Malers) widmen, schließlich daraus auch für mich neue Inspirationen ziehen. Zudem hat man im Netz vor allem die gerade populären Künstler präsent, sind dort die viel beschrienen Klassiker meist nicht so besonders gut präsentiert. Und da ist es mir gerade wichtig, beide Seiten etwas zu kennen. Außerdem ist es einfach ein Genuss, sich die groß gedruckten Bilder vor einem liegend ansehen zu können, für eine Weile ganz in der Welt der Kunst zu verschwinden (auch ein Grund warum ich zudem gerne in Museen zu Ausstellungen gehe).

In diesem Sinne empfehle ich heute einfach mal ganz ohne Bilder, auch mal in der Offline-Welt sich neben dem Produzieren eigener Werke auch der Betrachtung derer anderer Künstler zu widmen. Wie ist es bei euch, holt ihr euch auch öfter Art-Books? Wenn ja, was habt ihr so für Favoriten?

Bei mir wären das derzeit unter anderem auf klassischer Seite Robert Franks: The Americans und auf moderner Seite das Vice Photo Book. Beide für sich sehr interessant und sowohl Herausforderung als auch Inspiration.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Herbst-Shooting mit Olesija

Dem aufmerksamen Leser meines Blogs mag die hier gezeigte Dame schon bekannt vorkommen, ist sie doch quasi regelmäßig Gast vor meiner Kamera mit mittlerweile vier gemeinsamen Shootings (und auch dem Bild, dass derzeit den Kopf dieses Blogs ziert).
Die jetzt gezeigten Bilder sind zwar nicht mehr ganz die neuesten, aber ganz vorenthalten wollte ich euch unsere Photo-Tour durch den Herbst nicht. Dementsprechend heute weniger Text, dafür mehr Bilder. Viel Spaß.








Mittwoch, 7. Dezember 2011

Überlegungen zu einem Jahresprojekt

Mit dem langsam heran rasenden Jahresende überlege ich mir, ob ich mich mal wieder einem Projekt für ein Jahr widmen soll. Einmal habe ich das schon getan, wo ich ein Jahr lang jede Woche rund um meine Wohnung ein Photo produzieren sollte. Manchmal ist so ein Projekt nervig, oft ist man nicht sonderlich mit den Ergebnissen zufrieden, aber es hält einen auch dabei, konstant etwas zu machen und weniger Zeit zu vertrödeln.


Vor allem aber hat es mir damals viel gebracht, mir klarer zu machen, welche Motive mich zu der Zeit wirklich interessieren und welche nicht. Mit dem Andauern des Projektes konnte ich so auch immer schneller zu Ergebnissen kommen, die mich nicht völlig unzufrieden zurück gelassen haben.


In diesem Sinne wälze ich ein paar Ideen, ob ich mich nicht etwas ähnlichem noch mal widmen sollte, um weiter an meinem Rumgekünstler zu arbeiten. Mit größerer Erfahrung und vor allem seit dem letzten Jahresprojekt deutlich gestiegenen Ansprüchen wäre mir hier aber der wöchentliche Rhythmus zu wenig Herausforderung. Stattdessen sollte es, wenn ich es angehe mit dem Jeden-Tag-ein-Bild-Projekt quasi der heilige Gral der Jahresprojekte werden. Ich bin mir sicher, dass das bedeutend anspruchsvoller zu realisieren und oftmals viel nerviger und stressiger als das vorherige Projekt in den Alltag zu integrieren wäre. Auf der anderen Seite kann man an größeren Herausforderungen auch mehr wachsen. Nicht nur rein kreativ, sondern bei einem solchen Ansatz sicher auch viel in den Bereichen des strukturierten Arbeitens und der Disziplin.


Noch ganz ist die Entscheidung nicht gefallen, auch nicht, ob es als zusätzliche Herausforderung noch ein übergeordnetes Thema geben soll oder nicht. Ich werde mir noch etwas Gedanken machen. Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon mal so ein Projekt gemacht oder plant es für die Zukunft?

Dienstag, 6. Dezember 2011

Deconstruct Reality

Heute gibt es einen kleinen Einblick in eines meiner derzeitigen photographischen Projekte: Die Dekonstruktion des Realen und unserer Wahrnehmung durch Entzug von Fokuspunkt und Farbe, reduziert auf visuelle Bausteine, die erst durch die Kamera für uns sichtbar werden. Damit verbunden die Fragen, was bleibt uns noch erkennbar, wann verliert sich das Erkennen des Motivs im Abstrakten und wann führt es uns in die Irre und lässt uns etwas anderes als die reale Grundlage des Werkes sehen.




Montag, 5. Dezember 2011

Power

Ob es aufwärts geht oder abwärts, ob wir darauf achten, oder es ignorieren, im Hintergrund beäugt er uns, der Staat.