Freitag, 21. Januar 2011

Moos - Eine Bildserie

Heute war ich mit zwei Freunden vom Fotoclub Marburg im etwas verregneten Weilburg unterwegs. Und selbst wenn man an einem Tag nichts sinnvolles fabrizieren kann, sind so gemeinsame Touren immer ein guter Austausch.

So richtig hat mich da heut auch erstmal nicht die Muse gepackt, aber manchmal muss man sich einfach durch die Uninspiriertheit durcharbeiten, bis man etwas findet. So hab ich mir dann als Aufgabe gegeben, mich mit dem reichlich vorhandenen Moos, das von Regen und Schnee benässt war, visuell auseinander zu setzen und hab versucht, die allgemeine Stimmung davon in einer Bildserie festzuhalten.

Ob mir das gelungen ist, überlass ich mal eurem Urteil, nur als Fazit von mir: Es lohnt sich auch, wenn man nicht gerade von Bildideen überrant wird, sich mit dem Medium Photographie zu beschäftigen, auch wenn es etwas mehr Arbeit bedeuten kann. Hat ja niemand behauptet, dass das Künstler-Sein immer einfach ist. ;)

Also hier dann mal die Bilder:











Mittwoch, 19. Januar 2011

Shooting mit Olesija II

Um mal die düsteren Experimente der letzten Zeit etwas aufzulockern gibt es heute mal ein paar Bilder von meinem zweiten Shooting mit Olesija zu sehen. Die vom ersten gibt es hier.

Wie auch das erste Shooting war die Zusammenarbeit einfach wunderbar, ein drittes Shooting hatten wir auch schon und das vierte ist in Planung, nur der Schnee sollte dafür zurückkehren. ;)

Aber jetzt mal schnell zu den Bildern:












Samstag, 15. Januar 2011

Finster ist die Nacht

Der Winter bringt früh die Dunkelheit, der Regen bedeckt die Stadt, während Gestalten durch die Nacht eilen. Von Schatten zu Schatten, manchmal klar, manchmal fast garnicht zu sehen. Ein guter Grund, auch in diesen Zeiten, die Straße mit der Kamera unsicher zu machen.











Montag, 10. Januar 2011

Schwarz-Weiße Quadrate

Neben dem Thema Street Photography hab ich mich auch mal wieder der Welt der schwarz-weißen Quadrate gewidmet. Wer von solchen nicht genug bekommt, der sollte mal beim Martin von Kwerfeldein und dem Robert vorbeischauen, die haben da auch interessantes am werkeln.

Jetzt aber mal zu meinen Produkten. Viel Spaß.













Freitag, 7. Januar 2011

Back on the Streets

Im Rahmen meines Überdenkens meines kreativen Wegs habe ich mich entschieden, mich mal wieder eine Weile konzentrierter der Street Photography zu widmen. Das habe ich einige Zeit recht intensiv getan, aber im letzten Jahr ist es ziemlich in den Hintergrund getreten. Und das will ich wieder ändern. Zusammen mit allgemeinen Versuchen, die derzeitige frühe Dunkelheit zusammen mit dem Kontrast zu den hell erleuchteten Schaufenstern der Stadt zu nutzen, kamen da auch schon ein paar Bilder zusammen, die ich hier zeigen möchte. Aber auch von sonstigen Experimenten dürfte es in Zukunft hier etwas zu sehen geben.














Freitag, 31. Dezember 2010

Kreative Krise zum Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende und wie bei vielen treiben sich auch bei mir einige Gedanken herum zu dem, was ich im letzten Jahr erreicht habe und wo es jetzt weiter hingehen soll. Derzeit artet das Ganze zu einem ziemlichen Ringen mit der eigenen Vision aus. Wo soll es künstlerisch hingehen, welche Aussagen will ich in meinen Bildern haben und vor allem, transportiere ich meine Aussagen auch in einer Art, wie mir das zusagt?

Das ist ein ziemlich schmerzhafter Prozess, da es eklatant die Grundlagen des eigenen Schaffensprozess in Frage stellt, allerdings sehe ich das nicht als etwas schlechtes. Es gehört zum künstlerischen Prozess dazu, sich immer wieder diesen Fragen zu stellen und mit der eigenen Ausdrucksform zu kämpfen. Niemand hat behauptet, dass das kreative Schaffen einfach ist und ich denke, dass sollte es auch nicht sein. Erst wenn wir wirklich diesen Blick in die eigene Gedankenwelt, tief in uns werfen, können wir dem näher kommen, was für uns später ein Ausdruck unserer Selbst sein kann. Zuerst müssen die Bilder, die Ideen im Kopf klarer werden, bevor man sie auch klarer in ein Photo (oder eine beliebige andere Ausdrucksform) einbringen kann und sich so Vision und finales Produkt annähern.

Im Sinne dieses Ringens mit meiner “Muse” experimentiere ich derzeit sehr viel herum mit photographischen Stilmitteln, besonders in letzter Zeit mit dem in Frage stellen, wie wichtig Schärfe in einem Photo wirklich ist. Denn letztendlich ist das nur ein technischer Punkt, jedoch wird er oft (zum Teil auch von mir selbst) fast wie ein Dogma in der Photographie behandelt, ein scharfes Bild ist gut, unscharf ist schlecht. Derart feste Ansichten, denke ich, stehen einem letztendlich auf dem Weg, einen wirklich persönlichen Ausdruck in seinen Arbeiten hinzubekommen oft im Weg. Das heißt nicht, dass ich spontan anfange Bilder abzulehnen, nur weil der Fokus richtig sitzt, sondern ich versuche für mich selbst einfach mehr meine eigenen visuellen Grenzen auszuloten, mehr die Idee als den Gedanken der technischen Perfektion das fertige Bild bestimmen zu lassen. Und wenn das bedeutet, dass ich ein Bild bei f22 vom Stativ photographier, weil ich alles scharf haben will ist das genauso in Ordnung, wie wenn ich bewusst Schärfe über Bord werfe und mehr durch Verwackeln in eine abstraktere Bildwelt eintrete. Wir werden sehen, wo dieses allgemeine in Frage stellen mich hinführen wird, einzig dabei, dass es weiter gehen wird, bin ich mir sicher.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Start in ein neues Jahr.


 

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Shooting mit Olesija

Ich wollte ja auch mehr aus meinen Aktivitäten in der Personenphotographie zeigen und deswegen gibt es heute mal Bilder aus dem ersten Shooting, dass ich mit Olesija hatte (mittlerweile sind es schon drei geworden). Für ihren Teil an der Erstellung kann ich garnicht genug Lob loswerden, deswegen lass ich lieber gleich die Bilder sprechen: